Sonntag, 8. Dezember 2013

[Weihnachtsgeschenke Homemade With Love] Spitzbuben nach Oma's Art

Das heutige Weihnachtsgeschenk "Homemade With Love" liegt mir besonders am Herzen...an meiner Oma, die starb als ich 5 Jahre alt war und von der ich mich nie verabschieden konnte, hänge ich noch immer sehr und ich vermisse sie noch heute unglaublich. Sie war ein ganz besonderer Mensch und konnte backen und kochen wie keine Zweite.
An ihre Spitzbuben erinnere ich mich noch heute ganz genau, leider konnte mir nie jemand ihr Rezept sagen und so habe ich eine ganze Zeit lang rumgesucht bis ich plötzlich das eine gefunden habe, das ihren Spitzbuben ganz nah kommt.

Diese Plätzchen sind mit sehr viel Liebe gemacht, nehmen etwas Zeit in Anspruch und sind...ausnahmsweise...ohne Vollkornmehl. Sie schmecken wie bei Oma und sind von der ganzen Familie heiss geliebt! Sie sind ein perfektes Geschenk!



Für ca. 40-45 Stück benötigt man:
  • 400g Mehl
  • 200g Sukrin (kann auch beliebig mit herkömmlichem Zucker ausgetauscht werden)
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 240g kalte Butter
  • 2 Eier Größe M
  • 1 Glas Himbeermarmelade (ca. 200g)
  • Puderzucker



  • Es werden zwei Ausstecher benötigt...identische Form aber verschiedene Größen, der kleiner sollte ca. 2-3mm kleiner sein als der große Ausstecher.

Mehl, Sukrin und Mandeln mischen.

Eier zugeben.

Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit Hilfe eines Knethakens alles zügig zu einem einheitlichen Teig verrühren.

Den Teig zu einer Kugel formen und in einem Gefrierbeutel für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläcke ca. 3mm dick ausrollen. 

Zunächst mit dem größeren Ausstecher Plätzchen ausstechen, das Blech damit voll machen- es ist nur ein geringer Abstand nötig- und das Blech dann auf der mittleren Schiene 9 Minuten backen.
Plätzchen aus dem Ofen holen, auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Teig wieder zusammenkneten, erneut ca. 3mm dick ausrollen.

Wieder dem größeren Ausstecher Plätzchen ausstechen, doch dieses Mal aus dem ausgestochenen Plätzchen, mittig mit dem kleineren Ausstecher ein weiteres Plätzchen ausstechen, welches dann wieder zur Teigmasse kommt. Ihr benötigt nur den entstandenen schmalenen Rand, der entstanden ist.

Da hier viel weniger Masse ist, kommt das volle Backblech mit den "Plätzchenrändern" nun für ca. 6 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen. Nach dem Backen ebenfalls auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Die Vorgänge so lange wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Marmelade in einer Schüssel glatt rühren.

Ein ganzes Plätzchen nehmen, mit Hilfe eines Messers die Himbeermarmelade großzügig darauf verteilen und dann den "Plätzchenrand" daraufsetzen. Ein wenig andrücken. Jetzt solltet ihr "doppelte Plätzchen" haben, in deren Mitte man die Himbeermarmelade sieht.

So mit allen Plätzchen und Plätzchenrändern verfahren.

Mit Hilfe eines kleinen Siebs alle Plätzchen mit Puderzucker bestäuben. Es macht nichts, dass die Himbeermarmelade dabei ebenfalls bedeckt wird, der Puderzucker auf der Marmelade löst sich nämlich nach einigen Stunden ganz auf.

Die Plätzchen mindestens eine Nacht in einer Blechdose ruhen lassen und erst dann verpacken und verschenken oder selber essen!

Guten Appetit!



Hilfreiche Tips:
  • Wem das alles zu viel Arbeit ist und sich nicht an kompakten Plätzchen stört, der kann auch einfache Plätzchen ausstechen ohne den Plätzchenrand auszustechen, und einfach zwei Plätzchen zusammensetzen...geht problemlos und schmeckt auch. Ist allerdings nicht so hübsch anzusehen und meiner Meinung nach auch nicht ganz so lecker.
  • Ihr könnt auch jede andere säuerliche Marmelade zum Füllen nehmen.


Kommentare:

  1. Mein liebes GlamourGirl,
    ich kenne diese Plätzchen und liebe sie!! Deine sehen so fein und köstlich aus! Yummy :)
    Kein Wunder, dass sie in Deiner Familie so beliebt sind!
    Hab einen guten Start in die neue Woche!
    Ganz liebe Grüße, fühl Dich umarmt
    Duni

    p.s. meine Oma mütterlicherseits starb als ich 6 war. Ich hätte sie gerne näher kennengelernt...

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    1. Ganz liebe Dank! :)
      Das ist schade...da haben wir unsere Omas ja fast im gleichen Alter verloren...es gibt jetzt, wo ich älter bin, so viele Dinge die ich gern von ihr gelernt und erfahren hätte...

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Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich sehr darüber <3

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