Samstag, 14. April 2012

[Rezension] Harlan Coben - Sein letzter Wille

Myron ist Agent und betreut viele bekannte Stars. Zu einigen hat er ein engeres Verhältnis als zu anderen und so wird ihm sein persönlicher Einsatz für seine Klienten / Freunde zum Verhängnis.


Eines Tages kommt seine schwangere Klientin Suzze in sein Büro, die mit einem Rockstar verheiratet ist und berichtet von einem Kommentar auf Facebook zu ihrer Schwangerschaft mit den Wortlaut "Nicht seins" und, dass sie vermutet, dass Myron's Schwägerin, Suzze's frühere Konkurrentin und Freundin dahinter steckt. Suzze bittet Myron um Hilfe.


Bei einem Club-Besuch meint Myron unter den Besuchern seine Schwägerin Kitty zu erkennen, die vor vielen Jahren zusammen mit Myron's Bruder weggezogen ist. Auf Grund von Anschuldigungen und Missverständnissen gab es nie wieder Kontakt zwischen Myron und seinem Bruder Brad.


Die Dinge werden immer verwirrender...und plötzlich ist Suzze tot. Myron kann Kitty finden und trifft auch auf ihren Sohn und seinen Neffen Mickey, die beide vor jemandem auf der Flucht sind und von Brad fehlt jede Spur.


Mit Hilfe von Myron's Mitarbeitern beginnt eine gefährliche Suche, gepflastert von noch mehr Toten und Wahrheiten die einfach unfassbar sind.


Das Buch habe ich mr gekauft, weil mich der Klappentext gefesselt hat...allerdings hat das Buch meiner Meinung nach sehr langatmig begonnen. Einige Male war ich versucht das Buch abzubrechen und habe dennoch weitergelesen. Ganze 3 Wochen habe ich jetzt dafür gebraucht.
Es ist nicht so, dass die Story langweilig ist, sie hat schon ihre Höhen und ist teilweise sehr fesselnd, aber irgendetwas, das ich nicht benennen kann, hat mich an Coben's Schreibstil gelangweilt. Es fiel mir schwer den vielen Charakteren zu folgen und den teilweise unnützen Informationen die man sich hätte sparen können. Für mich war die Story zu langatmig.
Desweiteren ist das Buch nur eines von mehrern Storys rund um Myron, was ich allerdings erst später gesehen habe. Vielleicht ist es nötig die vorherigen Bücher zu lesen und nicht mit "Sein letzter Wille" einzusteigen. Das würde auch meine Erfahrung mit dem Buch erklären.


Insgesamt eine spannende Story die mich leider ein wenig verwirrt und genervt hat durch langatmige Erzählungen und unnütze Infos. Nochmals würde ich es nicht lesen und auch weiterempfehlen würde ich das Buch nicht.


Harlan Coben ist 1962 in New Jersey geboren. Er studierte Politwissenschaften, arbeitete dann aber in der Tourismusbranche bevor er sich dem Schreiben dann vollzeit widmete. Er hat insgesamt 18 Thriller geschrieben, die in 40 Sprachen übersetzt wurden. Er lebt mit seiner Frau und vier Kindern in New Jersey.


Das Buch erschien am 19.3.2012 im Goldmann Verlag und hat ca. 380 Seiten.


Preis ca. 9,99€, ISBN: 978-3-442-47658-9


Kommentare:

  1. Ich hatte mir auch schon überlegt dieses Buch zu kaufen, aber hab dann doch erstmal ein anderes genommen. Gott sei Dank, denn wenn ich Deinen Artikel so lese, hab ich keine Lust mehr drauf. Ich hasse Bücher, in die man sich nicht sofort reinfindet. Danke für den Bericht. LG

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  2. Bitte :)
    Ja, ich kann es auch gar nicht ab, wenn ich nicht in ein Buch reinfinde. Ein paar Seiten lang ist das ja okay...aber es ging Kapitel um Kapitel so und irgendwann wurde mir das wirklich so dumm.

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Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich sehr darüber <3

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